Drei Männer in der Werkhalle von MBM Techglas in Unna, August 1997

In der Werkhalle in Unna, August 1997.

Familienbetrieb seit 1988

Drei Gründer, eine Halle, ein Anspruch.

MBM, das sind die Initialen der drei Gründer. 1988 machten sie sich in Unna selbstständig, mit einer Halle, ein paar Maschinen und der Überzeugung, dass technisches Glas Präzisionsarbeit ist.

Aus der ersten Halle ist ein Produktionsbetrieb mit rund 30 Mitarbeitenden und eigenem Maschinenpark geworden. Geblieben ist die Arbeitsweise eines Familienbetriebs: kurze Wege, feste Ansprechpartner und Entscheidungen, die dort fallen, wo gefertigt wird.

Meilensteine

Von der ersten Halle bis heute

Was 1988 mit einer Halle und ein paar Maschinen begann, ist Schritt für Schritt gewachsen: die wichtigsten Stationen im Überblick.

1988

Gründung in Unna

Drei Glasspezialisten gründen die MBM Techglas GmbH; ihre Initialen geben dem Unternehmen den Namen.

1989

Neue Gesellschafter, Kurs auf technisches Glas

Übernahme der MBM Techglas GmbH durch die Gesellschafter Rolf und Hubert Murawski sowie Thomas Wagner. Ausrichtung der Produktpalette auf die Herstellung technischer Gläser sowie die Verarbeitung von Kunststoffen, vornehmlich Acrylglas, zu technischen Teilen.

1990

Die ersten drei Mitarbeiter

Anstellung der ersten drei Mitarbeiter.

1994

Kauf der ersten Fabrikationshalle

Ankauf der bis dahin angemieteten Fabrikationshalle samt Bürotrakt (insgesamt ca. 1000 m²). Die Ausrichtung der Produktpalette entwickelt sich hin zu technischen Gläsern für die Leuchtenindustrie.

1996

Das Team wächst auf zehn Festangestellte

Das Unternehmen entwickelt sich gut. Neben den drei Gesellschaftern sind 10 Festangestellte und zwei Auszubildende beschäftigt.

1997

Erster Vorspannofen: Einstieg in ESG

Ein erster Vorspannofen für Glas wird angeschafft. Hierdurch ist die Herstellung von Einscheibensicherheitsglas möglich. Dies erweitert die Produktpalette ganz erheblich.

1998

Zweite Fabrikationshalle

Ankauf einer weiteren Fabrikationshalle (ca. 1500 m²) samt Grundstück in unmittelbarer Nachbarschaft.

1999

Einstieg in die CNC-Technik

Einstieg in die CNC-Technik. Große Anteile der Produktpalette können so in höchster Präzision durch vorprogrammierte Maschinen samt Werkzeugen hergestellt werden.

2000

20 Mitarbeiter und drei Auszubildende

Es sind außer den Gesellschaftern 20 Mitarbeiter und drei Auszubildende fest angestellt.

2002

Max Wagner beginnt seine Ausbildung

Max Wagner, Sohn des Gesellschafters Thomas Wagner, beginnt eine Ausbildung zum Flachglasmechaniker und beendet diese 2004.

2004

Thomas Wagner wird alleiniger Inhaber

Die Gesellschafter Rolf und Hubert Murawski gehen in den Ruhestand. Ihre Anteile werden von Thomas Wagner übernommen, der nun alleiniger Gesellschafter und Geschäftsführer ist. Max Wagner beginnt eine Ausbildung zum Industriekaufmann mit diversen Praktika im In- und Ausland, die er 2007 abschließt.

2007

Max Wagner wird Gesellschafter und Geschäftsführer

Max Wagner tritt als Gesellschafter und Geschäftsführer in das Unternehmen ein.

2008

Fünfachsige CNC-Kantenbearbeitung

Der CNC-Maschinenpark wird enorm erweitert, unter anderem mit einer fünfachsigen CNC-Kantenbearbeitungsmaschine.

2010

Generationswechsel: Max Wagner übernimmt

Der Mitinhaber und Geschäftsführer Thomas Wagner geht in den Ruhestand. Seine Anteile werden von seinem Sohn übernommen. Max Wagner ist nun alleiniger Gesellschafter und Geschäftsführer.

2012

33 Mitarbeiter, fünf Auszubildende

Das Unternehmen beschäftigt zu Beginn des Jahres 33 Mitarbeiter sowie fünf Auszubildende.

2013

Neue EDV und Betriebsdatenerfassung

Einführung einer komplett neuen EDV-Infrastruktur mit neuester Hard- und Software. Die Aktualisierung der Warenwirtschaft und die Implementierung einer Betriebsdatenerfassung machen eine zentrale Datensammlung der vernetzten Fertigungslinien für eine optimale Auswertung auf Knopfdruck möglich.

2014

Übernahme der Siebdruckerei Atelier Haubner

Ankauf und Übernahme der Siebdruckerei Atelier Haubner. Durch die Integration der Produktion am Standort Unna sind zukünftig noch schnellere Reaktionszeiten möglich. Von der grafischen Bearbeitung über die eigenständige Siebbelichtung bis hin zum fertig bedruckten Glas werden alle Prozesse nun an einem Standort durchgeführt.

2015

Wasserstrahl, Schleifstraße und Kistenregallager

Der Maschinenpark wurde um eine zweiköpfige Wasserstrahlschneidanlage, eine beidseitige Schleifstraße sowie ein automatisches Kistenregallager erweitert. Der Zuschnitt-Bereich wurde vollständig überkrant, sodass die dort durchzuführenden Arbeitsschritte noch effizienter ablaufen.

2016

Simon Werner wird geschäftsführender Gesellschafter

Der Kaufmann Simon Werner steigt als geschäftsführender Gesellschafter in das Unternehmen ein. Ein Vollkonvektionsofen sorgt zukünftig für höchste Effektivität und Qualität bei der ESG-Produktion. Der CNC-Park wurde um ein 5-Achs-Bearbeitungszentrum erweitert.

2017

Brückenkran und neue Lagerlogistik

Montage und Inbetriebnahme eines Brückenkrans im Zuschnittbereich. Gleichzeitig erfolgt eine grundlegende Restrukturierung des automatischen Kistenregallagers, wodurch die innerbetriebliche Logistik deutlich effizienter und übersichtlicher gestaltet wird.

2018

Erste vollautomatisierte Roboteranlage

Inbetriebnahme der ersten vollautomatisierten Roboteranlage für CNC-Schleifen, Bohren und anschließendes Waschen. Erstmals können Gläser nun ohne manuelle Eingriffe vom Rohzuschnitt bis zum fertig gereinigten Bauteil prozesssicher automatisiert gefertigt werden.

2019

Zweiter Standort an der Heisenbergstraße

Bezug eines zweiten Standortes an der Heisenbergstraße 32. Die komplette Verwaltung wird in das neue Gebäude verlegt. Die frei gewordenen Büroflächen am Hauptstandort werden dem Siebdruck zugesprochen und zu einer leistungsfähigen Druck- und Grafikabteilung ausgebaut und modernisiert. Zusätzlich wird eine weitere vollautomatisierte Roboteranlage mit einer speziell auf die Anforderungen der Glasindustrie angepassten Werkzeugmaschine in Betrieb genommen. Diese Anlage setzt neue Maßstäbe in Präzision, Wiederholgenauigkeit und Prozesssicherheit der Glasbearbeitung.

2020

Zwei neue CNC-Bohrmaschinen

Der Maschinenpark wird durch zwei CNC-Bohrmaschinen erweitert. Dadurch steigen sowohl die Kapazität als auch die Flexibilität bei der Bearbeitung deutlich.

2021

Doppelkopf-CNC-Bearbeitungsanlage

Eine leistungsfähige Doppelkopf-CNC-Bearbeitungsanlage wird erfolgreich in Betrieb genommen. Parallel dazu wird an den Unternehmensstandorten ein eigenes Fitnessstudio sowie ein Friseursalon eingerichtet, um auch während der Pandemie die Gesundheit, Motivation und das Wohlbefinden aller Mitarbeiter nachhaltig zu unterstützen.

2022

Weitere Roboterzelle mit Turmförderer

Eine weitere vollautomatisierte Roboterzelle mit optimierter Werkzeugmaschine und integriertem Turmförderer wird in Betrieb genommen. Die Anlage erweitert die Automatisierungstiefe erheblich und bestätigt die strategische Ausrichtung auf hochpräzise, reproduzierbare Serienfertigung in der Glasbearbeitung.

2023

Ausbau der Baugruppenmontage mit Cobot

Die Montageplätze zur Konfektionierung und Baugruppenmontage werden erweitert. Zusätzlich wird ein kollaborierender Roboter (Cobot) integriert, der Klebstoffe automatisiert und prozesssicher aufträgt. Dadurch steigen Qualität, Reproduzierbarkeit und Taktleistung in der Baugruppenfertigung.

2024

Cobot im Siebdruck

Der Siebdruck wird durch einen Cobot weiter automatisiert. Die Materialhandhabung wird dadurch stabiler, schneller und gleichmäßiger ausgeführt.

2025

Drei neue CNC-Schleifzentren, erneuerte IT

Innerhalb von nur drei Wochen werden drei neue CNC-Schleifzentren aufgebaut und erfolgreich in Betrieb genommen. Parallel dazu wird die komplette EDV-Infrastruktur des Unternehmens, Hardware wie Software, vollständig erneuert und auf den aktuellen Stand der Technik gebracht. Damit werden die Grundlagen für weiteres Wachstum, höhere Datentransparenz und eine noch engere Verzahnung von Fertigung und IT geschaffen.

2026

Drei Laserschneidanlagen erweitern die Fertigung

Drei Lasertechnologien ergänzen die Fertigung: Zuschnitt, feinste Mikroausschnitte und Oberflächendekore.