Das Wasserstrahlschneiden ermöglicht komplexe Geometrien und Durchbrüche in Glas – ohne thermische Spannungen oder Mikrorisse. MBM Techglas nutzt diese Technologie für präzise Einzelstücke, Prototypen oder Serienfertigung – auch bei dicken oder laminierten Gläsern.
Prozessbeschreibung
Das Wasserstrahlschneiden von Glas nutzt einen Hochdruckwasserstrahl (bis zu 6.000 bar), dem abrasive Partikel zugesetzt werden. Diese Technik ermöglicht präzise Schnitte ohne thermische Belastung des Materials.
Vorteile
- Keine thermischen Spannungen oder Mikro-Risse
- Präzise Schneidkanten ohne Nachbearbeitung
- Schneidet auch sehr dicke oder laminierte Gläser
- Vielseitig einsetzbar, auch für komplexe Formen
Nachteile
- Hoher Energieverbrauch
- Hohe Kosten für Wasser- und Abrasivmittel
- Langsamer als mechanisches oder Laserschneiden
Anwendungsbeispiele
- Architektur & Fassadenbau
- Automobilindustrie (Sonderverglasungen)
- Optische Industrie & Präzisionstechnik
- Maschinenbau & industrielle Anwendungen
Toleranzen
- Schnittgenauigkeit: ± 0,1 mm
- Minimale Kantenausbrüche
- Hohe Maßhaltigkeit durch CNC-Steuerung
Prüfmethoden
- Visuelle Kantenprüfung
- Maßhaltigkeitskontrolle mit 3D-Messsystemen
- Oberflächenrauheitsmessung
Entwicklung
- Verbesserte Abrasivsysteme für höhere Effizienz
- KI-gestützte Optimierung der Schnittwege
Zukunftsaussicht
- Automatisierte Wasserstrahlschneidanlagen mit integrierter Qualitätskontrolle
- Nachhaltigere Alternativen zur Reduzierung des Wasserverbrauchs